Backup

  • Moving to the cloud: Mein Umzug in die Cloud mit Wuala

    Seit langem teste ich den Umzug in die Cloud. Bis jetzt hat es noch nie richtig geklappt. Wuala hat es nun bei mir geschafft! Ich 'wohne' nun zu 80% in der Cloud. Ich möchte anschliessend meine Beweggründe für meine Entscheidung hier teilen. Und warum die anderen es nicht geschafft haben. Und eine Möglichkeit, wie auch Du in die Cloud umziehen kannst.

    Warum ist Wuala besser?

    Ein kurzer Vergleich von Wuala zu Dropbox. Fürher habe ich Dropbox benutzt. Das Problem bei Dropbox ist eigentlich hauptsächlich der Speicherplatz. Er ist im Vergleich teuer und wird auch in geteilten Ordner vollständig dem eigenen Konto belastet. Das kommt daher, dass man die Ordner Synchronisieren muss. Das ist dann auch das zweite Problem. Ich will nicht alles Synchronisieren. Ich möchte auch die Möglichkeit haben, Inhalte in der Cloud zu lassen und direkt zu bearbeiten. Das war für mich ein Killerkriterium.

    Wuala hat mich mit der Teilen-Philosophie gelockt. Da mein MediaServer sowieso 24/7 läuft, kann man sehr schnell sehr viel Speicherplatz verdienen - und in meinem Fall Gratis! Weiter wird Wuala Platz nur einmal beansprucht. Ich kann also einen Gruppen-Ordner erstellen mit zB 20GB Daten und jemand, der nur 2GB zur Verfügung hat kann trotzdem davon profitieren, ohne dass er seine 2GB aufgeben muss. Der Gruppenbesitzer alleine "stellt" den speicher zur Verfügung. 

    Weiter werden Dateien bei Wuala selber nur einmal abgelegt. Unter allen Benutzern. So war ich erstaunt, das einige Inhalte sofort hochgeladen waren. So kann man je nach Inhalt sehr viel Upload Zeit einsparen. Natürlich bringt dies bei den Privaten Daten nichts.

    Das Maximum aus Wuala herausholen

    Nun zu den Wuala Tricks: Auf meinem kleiner Atom-Server läuft Windows 7. Zuerst einmal habe ich Wuala ganz normal darauf installiert. Speicher tauschen, nach ca. 3 Wochen kann man bereits 20GB für sich beanspruchen. Dieser lässt sich bis auf 100GB ausweiten, wenn mindestens 10% vom getauschten Speicher benutzt wird. Ich schätze mal, dass dies 2-3 Monate dauert, bis es soweit ist. Je nach Verbindungsgeschwindigkeit könnte das wohl auch schneller gehen.

    20GB sind natürlich schnell voll und so kommt die Phase Virtual Machine. MIt VMWarePlayer habe ich Debian installiert. Ohne GUI und schnickschnack. Java installieren und dann Wuala wie auf der Homepage von Wuala installieren. Bei mir benötigt das ungefähr 50MB im RAM-Speicher. Das schreit förmlich nach mehr. Also VM klonen und klonen, usw...pro VM kann man so maximum 100GB verdienen.

    Was gehört in die Cloud?

    Als erstes habe ich meine gesamte Ablage verschoben. Das sind bei mir die Daten, die sich nie ändern. PDFs, gescannte Unterlagen, Installationsfiles von Programmen, meine Abandonware-Spiele Sammlung, usw. Danach alle Projektunterlagen meiner Firma und meine gesamten Schulunterlagen. Die aktuellsten Ordner der Firma und der Schule synchornisiere ich lokal auf Laptop und Desktop.

    Die Ablagen-Daten, welche nicht privat sind, habe ich in eine Gruppe gemacht, welche ich mit meiner Familie teile. Darin hat es auch noch ein paar CDs und Höhrbücher für die Kleinen und digitalisierte Knightrider-Tapes von früher ;-). Zur Sicherheit synchronisiere ich diesen Ordner auf meinen Server als Backup, man weiss ja nie, wann das Internet doch einmal ausfallen sollte.

    Nicht auf Wuala habe ich folgende Daten: Videos, Filme, Photos. Grund dafür ist natürlich der Platz, aber eigentlich würde ich nur meine Photos noch gerne auf Wuala haben. Ändern könnte sich dies, wenn ich erst einmal mehr Speicher verdient habe. Videos und Filme machen zur Zeit für mich keinen Sinn weil man auch bedenken muss, dass man dann bei Benutzung jedesmal zuerst die ganze Datei herunterladen muss (Wuala unterstütz aber zumindest Streaming von Inhalten!). Meine Musik habe ich drauf doch habe ich es mit Winamp noch nicht geschafft ein unterbruchfreies streaming zu erreichen. Man müsste evtl den Musikordner lokal synchronisieren. Oder einen anderen Musikplayer einsetzten. Dazu habe ich im Moment keine Zeit.

    Erfahrung

    Je länger sehe ich mich immer wie mehr nur noch den Wuala-Browser zu benutzen. Er hat sicher nicht alle die Vorteile des Windows-Explorers, doch bringt er auch einige eigene Vorteile mit. So mag ich, dass wenn man etwas tippt er sofort zu suchen beginnt. Weiter finde ich die Thumbnails super, welche man sowohl für Ordner wie auch für Dateien manuell festlegen kann.

    Das direkte arbeiten bekommt von mir die Note Top. Ich hatte bis jetzt keinerlei Probleme. Normalerweise merkt man nicht, dass er im Hintergrund arbeitet.

    PortableApps in Wuala laufen lassen

    Wenn man Wuala in das eigene Dateisystem eingebunden hat, was sehr zu empfehlen ist, kann man auch Portable Apps darauf installieren. Eine super Sache! Am meisten Freude habe ich an der DOSBox. Richtig konfiguriert können so die alten Dos Spiele direkt über Wuala gespielt werden! Commander Keen lässt grüssen...

    Meine besten Wuala-Links

    Wuala Homepage: http://www.wuala.com/

    Wuala Blog: http://www.wuala.com/blog/

    Wuala und Debian: http://www.wuala.com/blog/2009/03/effective-usage-running-wuala-on-debian.html

    Autostart in Linux: http://pascal.nextrem.ch/2009/10/20/wuala-init-d-script/

    Android App kommt bald: http://forum.wuala.com/viewtopic.php?f=11&t=334

    DosBox: http://www.dosbox.com/

    PortableApps: http://portableapps.com/

  • Billiger Home mini-Server mit Atom d510 mini-ITX geräuschlos

    Mein Ziel war es schon immer, ein billiger, geräuschloser mini-Server zu basteln. Das waren meine Anforderungen:

    • unter CHF 300.-
    • keine bewegliche Teile
    • Stromsparend
    • Geräuschlos
    • schnell
    • kompakt

    Der Server wird für folgende Dinge verwendet:

    • Web- und FTP-Server
    • Mediaplayer
    • NAS
    • Netzwerk-Backups

    Folgende Hardware habe ich zusammengestellt:

    • Mainboard: Intel D510MO mini-itx (CHF 100.-, Steg)
    • RAM: 2GB DDR2-667 (hatte ich noch vor)
    • SSD: Kingston SSDNow V, 30GB (CHF 105.-)
    • Stromversorgung: PicoPSU-80, 80Watt (von ebay, ca. CHF 60.-)
    • Gehäuse: Schachtel von Mainboard umgebaut (CHF 0.-)
    • Total Geld ausgegeben: CHF 265.-

    Zusammenbau ging schnell, als Student bekomme ich Windows 7 gratis, also Windows 7 draufgemacht. Der neue D510 Atom Prozessor hat zwei Kerne und 4 Threads. Auf der Prozessorplatine befindet sich ebenfalls ein integrierter Grafikchip. Auf den Netzadapter warte ich noch. Da aus Amerika kommend, muss man mit längeren Wartezeiten rechnen). Ich habe aber schon sehr viel gutes darüber gehört/gelesen und es scheint meiner Ansicht nach auch Sinn zu machen.
    Erste Eindrücke.
    Der Miniserver ist super!
    Er läuft schnell und ruckelfrei. HD Videos werden problemlos wiedergegeben. Gerade die SSD läuft super schnell. Als Storage dient meine bereits vorhandene externe StoryStation 1.5TB. Die Festplatte schaltet sich bei nicht Gebrauch automatisch aus, was für ein privater Fileserver Sinn macht und überhaupt nicht stört.
    Ich werde noch weitere Tests machen und Fotos reinstellen. Auch sehr kostensparend ist die Benutzung der Kartonbox als Gehäuse. Dadurch das diese Kartonbox ja genau für das Mainboard angepasst wurde, ist der Raum optimal ausgenutzt. Im Zwischenfach mit den Handbüchern und Treiber steckt nun einfach die 2.5'' SSD. Gerade beim Gehäuse kann man so extrem viel Geld sparen, da mini-ITX Gehäuse sehr teuer sind. Und meistens sind sie für meine Vorstellungen viel zu gross und schwer.

    Fortsetzung folgt...

     

  • Tutorial: Tonbänder Archivierung mit Audacity

    Lange schon haben alte Tonbänder darauf gewartet, endlich digitalisiert zu werden. Mit diesem Programm geht das ganz schnell und einfach. Hier ein kleiner Vorschlag, wie man das schnell und Platzsparend alte Tonbänder archivieren kann:

    • Kassettenspieler über den Ausgang an den Computer Line-In angeschliessen
    • Strg-P bzw. Ctrl-P drücken, und im ersten Menu den Line-In Kanal als Aufnahme Quelle angeben (wenn man keinen Line-In hat, dann kann man es natürlich auch am Mikrofon Eingang anschliessen
    • Aufnahmeknopf in Audacity drücken (der runde rote)
    • Abspieltaste auf Kassettenplayer drücken
    • warten bis Kassette fertig ist
    • Stop Knopf in Audacity drücken
    • Eine stille Passage auswählen, dannach Noise Removal Filter
    • Im Noise Filter die Passage als Vorlage wählen (”Get Noise Profile); das Fenster wird geschlossen
    • nun mit Ctrl-A, bzw. Strg-A alles auswählen, noch einmal Noise Removal, diesmal “OK”
    • dannach als MP3 exportieren, optional können noch Optionen ausgewählt werden. In meinem Fall handelte es sich nur um Sprachaufnahmen, deswegen wählte ich folgende Einstellungen, um die Grösse der Datei minimal zu halten
    • FERTIG!
  • DriveImage XML, die Harddisk-Rettung

     
    Gerade diese Woche ist bei uns im Haus wieder mal eine System HD kaputt gegangen. Schnell noch mal versuchen, ein komplettes Image davon zu machen, bevor sie ganz den Geist aufgibt. Leider entpuppt sich die Suche nach einem passendem Gratis Programm als eher schwierig. Nach einer Weile bin ich dann doch noch fündig geworden. DriveImage XML ist ganz einfach zu bedienen. Die gewünschte Festplatte anschliessen, Programm starten, und schon kann man ein komplette Abbild der Festplatte erstellen. Gespeichert wird es auf einer anderen Festplatte, welche genügend Platz aufweist. Im Notfall lässt sich das Abbild aber auch komprimiert erstellen, wobei es um ca. 1/3 der Grösse schrumpft, jedoch etwas länger dauert.
    Ich erstelle also ein Abbild der gesamten Festplatte (das hat erst einmal funktioniert, uff), dannach hänge ich die neue Festplatte an, und spiele das Abbild wieder zurück. Festplatte wieder im Computer einbauen und fertig.
    Warum der ganze Aufwand? Anders als bei normale Daten-Laufwerken kann man die Systemplatte nicht einfach mit Copy-Paste klonen. Das würde nicht funktionieren, da dann die Information fürs Booten und andere Dinge nicht mitkopiert werden. Ein booten von einer Festplatte, welche so geklont wurde ist nicht möglich.
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    screenshoots: 
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